Dixi-Kasi: Ausfahrt nach Potsdam
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Ausfahrt nach Potsdam

Steffi Gentsch (Beihein) und Rüdiger Hein aus Bochum waren die Gewinner des grünen und sauren Apfels im vergangenen Jahr in Dresden. Sie versprachen uns damals eine schöne Ausfahrt in Potsdam. Aber das war eine untertriebene Zusage: Die Ausfahrt war einmalig schön!

Wir reisten am Fronleichnamstag mit dem DIXI auf dem Anhänger Richtung Potsdam. Das Wetter war vielversprechend und ohne grosse Staus kamen wir am späten Nachmittag in Caputh, unserem Zielort, an. Einige der Freunde waren schon da und es gab ein erfreutes Wiedersehen mit den vorjährigen Teilnehmern. Der Müllerhof war ein gastliches Haus und wir fühlten uns dort wohl, auch was die Gastronomie betraf. Unser Sohn Tobias war aus Berlin Mitte dorthin gekommen um uns wieder zu sehen. Spontan wurde er von Rüdiger eingeladen, die Ausfahrt am Samstag mit zu machen, was ihn unheimlich freute und er auch sofort zusagte. Somit war ein schönes Telnehmerfeld zusammen gekommen, wobei unser DIXI wohl der älteste Wagen war. Weiter dabei ein Ford A von 1928, der Austin Seven Ulster von Tobias aus dem Jahr 1934, ein BMW 315 Sport von 1936, ein weiterer BMW 319/1 von 1936, ein Tatra 75 Cabriolet von 1937, Ein "Buckel"-Ford Taunus - Cabriolet von 1954, ein Bristol von 1954, ein Citroen 11 CV von 1956 (mit Kreuzgelenkschaden leider ausgefallen), ein Porsche 356 Coupe von 1963, ein BMW Bertone Coupé von 1965, ein weiteres BMW Coupé . allerdings ein 700 auch von 1965, dann ein BMW 1800 von 1969, ein Opel Kadett von 1977 und ein Triumph-Spitfire von 1977.

Mit einer Kegelpartie als erster Wertungsprüfung und dem gemeinsamen Abendessen wurde der Anreisetag beendet. Am Freitag morgen ging es recht früh los über die Fähre in Richtung Werder. Wir fuhren durch das Caputher Gemünde entlang am Schwielowsee zur Inselstadt Werder. Dort besuchten wir das dortige Zweirad- und Technikmuseum in den Havelauen. Interessant war die Vorstellung der einzelnen Exponate durch Herrn Müller, der auch mit einem Hochrad sein Können zum besten gab. Neu war die Ausstellung über den historischen Motorradrennsport: Rennmaschinen, Pokale und andere Trophäen. Eine zweite Wertungsprüfung stand auch noch an: Eine kleine Acht sollte mit einem Fahrrad gefahren werden, dessen Lenkung entgegengesetzt anschlug. Für alle war das eine schwierige Aufgabe und einige unserer Fahrerherren stahlen sich heimlich davon. Die Strecke führte uns dann zum Denkmal des Flugpioniers Otto Lilienthal in Richtung Caputh. Unterwegs gab es dann noch jede Menge zu raten und Fragen zu beantworten. Nach der Mittagsrast im Müllerhof hatten wir eine Bustour nach Potsdam mit einer netten Führerin, die uns auch durch die schönen Parkanlagen entlang der Havel lotste. Sie zeigte uns viele Sehenswürdigkeiten, die wir sonst eigentlich nie gesehen hätten. Diese hier noch zu beschreiben ist nicht erforderlich, hier muss man einfach selbst einmal hin, sofern man noch nicht dort war. Recht spät brachte uns der Bus wieder zum Müllerhof, wo Tobias schon auf uns wartete. Auf der Fahrt von Berlin ist ihm der linke Scheinwerferhalter seines Renners abgebrochen infolge Rappelns auf einer DDR - Betonplattenstrecke.

Am Samstag morgen ging es bei strahlendem Sonnenschein auf die Strecke zum Oldtimer Museum Schmidt. Hier fanden wir eine schöne Automobil und Motorradsammlung vor. Dabei glänzte eine komplette Ausstellung sämtlicher Zündapp Maschinen hervor, einschliesslich Mopeds. Ach hier wurden die Exponate von einem Fachmann vorgestellt. Weiter ging es nach Babelsberg, ins Holländische Viertel und zum Neuen Palais. Dieses besichtigten wir und waren beeindruckt von der Architektur und der Innenausstattung. Im ehemaligen Potsdamer Bahnhof nahmen wir das Mittagessen ein. Diese Erholung war zwingend notwendig, denn uns alle machte die Hitze richtig fertig. Die Rücktour ging über den Wildpark ins Obstanbaugebiet. In Beelitz fuhren wir an dem im englischen Kolonialstil erbauten Lungensanatorium vorbei und gelangten dann wieder richtig abgekämpf beim Müllerhof in Caputh. Tobias wollte eigentlich in unserem Windschatten mitfahren. Das war ihm wohl zu langsam und er hängte sich an die BMW Sportwagen. Beide Fahrer mussten später anerkennend zugeben, dass sie über die Schnelligkeit und dem Mithaltevermögen des kleinen Ulster erstaunt waren.

Der abendliche Festabend wurde mit einem üppigen Bankett eröffnet. Alle zitterten vor der Siegerehrung, denn den dritten Platz wollte niemand gern haben. An uns ist der "grüne saure Apfel" vorbeigegangen bei einem Mittelfeldplatz. Erster wurde die Familie Käppler, der Vorjahresausrichter. Zweiter die Familie Albertz, leider mit einem Materialschaden am Fahrzeug und der "saure Apfel" ging an die Familiell aus Viersen. Wo diese Ausfahrt sein wird soll erst noch ein Geheimnis bleiben. Nach der Preisverleihung - jedes Team bekam übrigens auch eine Urkunde mit dem Foto seines Oldtimers, das Steffi in Werder aufgenommen hatte - war die Stimmung gelöster. Nun begann der Einsatz der Familie Flach für die musikalische Untermalung. Mehrfach wurde das Brandenburger Lied gesungen, anschliessend erfolgte ein Potpourri durch Deutschlands Länder. Es war richtig gemütlich und familiär.

Die Familie Hein, einschliesslich Bastian mit seiner Perle, haben sich wirklich eine anerkennungswürdige Mühe gemacht, uns ein herrliches Wochenende zu bereiten. Deswegen von unserer Seite nochmals ein herzliches Dankeschön an Euch nach Bochum.

Hier sind einige Fotos aus meiner Kamera, später stelle ich noch weitere Fotos von den anderen Teilnehmern ein.

 

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Das Oldtimermuseum Schmidt

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interessierte Betrachter in Museum

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Pause für die Kleinen

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Die Glienicker Brücke im Hintergrund

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Steffi eilt aus dem Neuen Palais

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Das Siegerpaar


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Ist das echte Freude über den Apfel bei Uwe Püll?


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Die Lobesrede hält Friedel Geskes

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Familie Flach sorgt für Musik und gute Laune

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Tobias wird verabschiedet

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Geschafft! Ein zufriedener Ausrichter...

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.... und seine fleissige Assistentin!

und hier sind noch einige Fotos, die mir Steffi - die fleissige Assistentin - zur Verfügung gestellt hat - Danke!!

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bei der Ankunft in Caputh

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Abfahrt vom Hotel

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Steffis Mutter fährt zum Winken mit im Tatra

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Arndt und Regina im "modernen" Spitfire

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Familie Dietz im BMW 315 - Sport

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Im Bristo fährt die "Sippe" Flach

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Rüdiger als todesmutiger Beifahrer in Caputh

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hier hält er sich am Scheibenrahmen fest

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Lagebesprechung bei der Hitze

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Familie Kasi beim Eisschlecken in Potsdam

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Pause bei der Schlossbesichtigung

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auf der Insel Werder

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im Fahrradmuseum Werder

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Karl-Heinz Flach auf dem Gegensteuerrad

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an der Havel

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im Innenhof

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lustige Pause

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mit Frikadellen ist der Tag gerettet!

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gut erholt zur nächsten Tour bereit

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der durstige Ausrichter

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...und seine Assistentin

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die Mannschaft auf dem Schloss

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beim Grab Friedrich des Grossen

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beim nächsten mal werde ich getragen




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